Rennrad Licht

Für Feierabendrunden habe ich mir ein Trek Madone Rennrad zugelegt (Alu-Rahmen, Carbon-Gabel, 2x11 Shimano 105 Schaltung).
Rennrad-typisch kam es komplett ohne Beleuchtung.
Da ich aber auch mal in die Dunkelheit komme und ein gut sichtbares Tagfahrlicht haben will, habe ich es passend illuminiert.

Vorgabe:

Das ergibt Licht deutlich über KFZ-Niveau 😀

Zuerst das Schaltkästchen mit Schaltplan:

Bei Verwendung eines prismatischen Kameraakkus statt einer 18650 Rundzelle hätte dieser zwar in ein etwas grösseres Schaltkästchen gepasst, aber das hätte ich zum Laden jedes mal demontieren müssen.
Mit einem externen Akku geht das einfacher, da muss ich nur den Akku abstecken.
Ausserdem kann ich dann notfalls auch mal einen grösseren Akku (z.B. 2x18650) anschliessen.

Die Verwendung eines USB-Akku ("Powerbank") hätte zwar den Vorteil eines gängiges Standard-Bauteils, aber der wäre ineffizient:
Die Hälfte der Energie würde über die Vorwiderstände verloren gehen wegen der zu hohen Ausgangsspannung von 5 V.
Eine elektronische Reglung (step-down) wäre kompliziert und kaum effizienter.

Die LEDs mit Optiken und Kühlkörper:

Das Schaltkästchen und der Akku (Li 18650) wiegen jeweils 60 g, Front- und Rücklicht jeweils 30 g, Verkabelung mit eingerechnet.

An den Felgen habe ich schwarze 3M Reflektoren angebracht, die nur nachts bzw mit Blitzlicht (rechtes Bild) sichtbar sind:

Als Nachtfahrlicht verwende ich mein Helmlicht Montana V+

Dazu noch ein nettes Nachtshowlicht mit 4 x Superflux 20 mA blau:

Teileliste und Bezugsquelle:

Und zum Schluss noch Bilder meines schnell (de-)montierbarem Spritzsschutz:

Die Tasche unterm Sattel enthält Multitool-Werkzeug, Ersatzschlauch, Flickzeug, Kabelbinder, Gewebeband.


2022-01-16

Ulli 'Framstag' Horlacher