Leuchtstoff-Röhren

Kennt jeder, so vom Keller oder auch die Energiesparlampen sind Leuchtstoffröhren. Darin
ist ein Gas und an den Enden der Röhre wird eine hohe Spannung angelegt, so dass es zu
einer Gasentladung, zu einem Blitz sozusagen kommt. In der Röhrenwand ist ein Leuchtstoff,
der die Strahlung des Blitzes (meist so im UV-Bereich) in sichtbares Licht umwandelt.
Leuchtstoffröhren zeichnen sich durch einen hohen Wirkungsgrad aus, so um die 40 %.
Leuchtstoffröhren brauchen zum zünden eine recht hohe Spannung, zum brennen dann eine
etwas geringere, aber immer noch mehrere hundert V. Die hohen Spannungen werden am
HPV elektronisch in einem Vorschaltgerät (Inverter) erzeugt.
Das alles gibt es auch als fertige Taschenlampen, z.B. Osram Dulux Mobil.

CCF- Röhren (Cold Cathode Fluorescent)
Kaltkathodenröhren sind auch Leuchtstoffröhren, meist mit geringerem Durchmesser, so um
die 2 mm. Man bekommt sie häufig bei Computerzubehör (Case Modding). CCF-Röhren
haben gegenüber sonstigen Leuchtstoffröhren den Vorteil, dass sie mechanisch etwas stabiler
sind und einen noch besseren Wirkungsgrad haben (um 50%).

Leuchtstoffröhren eignen sich zunächst mal nicht so gut für den Bau von Frontscheinwerfern,
da die Lichtquelle recht grossflächig ist und sich von daher schlecht bündeln lässt.

Ein von mir gebauter Scheinwerfer mit CCF-Röhre: